Masha Godovannaya

Oktober 2026
Masha Godovannaya (geb. 1976 in Moskau, UdSSR/Russland) ist Experimentalfilmerin, queer-feministische Forscherin, Kuratorin und Pädagogin. Masha betrachtet künstlerisches Schaffen als Forschung und kollektives Handeln. Ihre künstlerischen und wissenschaftlichen Praktiken stützen sich auf eine Kombination verschiedener Ansätze wie Theorie des bewegten Bildes, experimentelles Kino, DIY-Videotradition, Sozialwissenschaften, postsowjetische/postsozialistische Studien, Queer-Theorie und dekoloniale Methodologien.
Masha hat einen MFA in Film/Video von der Milton Avery Graduate School of the Arts am Bard College, USA, einen MA in Soziologie von der Europäischen Universität in St. Petersburg, Russland, sowie einen PhD in Practice an der Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich.
Ihre Filme und visuelle Arbeiten wurden auf Festivals und in Kunstinstitutionen gezeigt, u.a. beim Internationalen Filmfestival Rotterdam, dem Internationalen Kurzfilmfestival Oberhausen, dem BFI London Film Festival, dem Ann Arbor International Film Festival, dem European Media Art Festival, dem Vienna Shorts Film Festival, dem Engauge Experimental Film Festival, „Experiments in Cinema“, der Manifesta 10, der 7. Liverpool Biennale, in der Tate Modern, im Centre Georges Pompidou und im Ludwig-Museum des Russischen Museums.


https://mashagodovannaya.wordpress.com/


image: © Anastasia Soboleva

Maschas Werke werden von Light Cone (Paris), dem Collectif Jeune Cinéma (Paris), der Filmmakers’ Cooperative (New York) und dem CYLAND Video Archive (New York) vertrieben. Sie befinden sich in den Sammlungen des Russischen Staatsmuseums (St. Petersburg) und des Österreichischen Filmmuseums (Wien).
Masha Godovannaya lebt und arbeitet in Mexiko-City und in Oaxaca, Mexiko.